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Kram, Christian FP

Nach einer vierjährigen Ausbildung in den Fächern Musiktheorie (Prof. M. Rosenmann) und Klavier an der Folkwang-Hochschule Essen begann Christian FP Kram (*1968 in Volkach) ein Aufbaustudium Komposition bei Prof. Manfred Trojahn an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Anschließend kam er an die Leipziger Hochschule für Musik und Theater.
Er absolvierte 1998 sein Konzertexamen mit Auszeichnung und begann anschließend ein Meisterklassenstudium Komposition an der Musikhochschule Leipzig, in dessen Rahmen er beauftragt wurde, für die Musikhochschule die Oper „Leonce und Lena“ nach dem gleichnamigen Schauspiel von G. Büchner zu komponieren (Uraufführung am 24. Juni 2000). Gleichzeitig erhielt er ein Meisterschülerstipendium des Freistaates Sachsen.
Im Januar 2001 absolvierte er sein Meisterklassenexamen mit Auszeichnung und erhielt anschliessend ein 6-monatiges Aufenthalts- und Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.
Christian FP Kram besuchte diverse Meisterkurse für Komposition, u. a. bei W. Rihm, Paul-Heinz Dittrich, Gerhard Stäbler, Diether Schnebel, Mathias Spahlinger, Folke Rabe und Osvaldas Balakauskas, und war Preisträger mehrerer Kompositionswettbewerbe. Er erhielt Kompositionsaufträge von verschiedenen Institutionen.
Seine „Rilke-Gesänge“ für Vokalquartett und Klavier wurden im August 2000 im deutschen Pavillon auf der Expo Hannover aufgeführt.
Kram ist Vorstandsmitglied im MusikProjektSachsen e. V. sowie im Sächsischen Musikbund e. V.
und organisiert Konzerte, Kompositionswettbewerbe und Festivals.
Im Mai 2002 erhielt er das Tübinger Kompositionsstipendium; dieses beinhaltete die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes am Palmsonntag 2003 in St. Johannes,Tübingen.
Ende 2003 bekam er zum zweiten Mal von der Kulturstiftung Sachsen ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (Februar bis Juni 2004) zugesprochen. Neben der Fortführung des Orchesterzyklus‘ „Etüden“ widmete er sich hier besonders neuen Liedkompositionen, basierend auf Texten und Gedichten gleichzeitig anwesender Autoren.
2006 arbeitete er an einer kompositorischen Interpretation des Liederzyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann. Die Uraufführung wurde teilweise live im Mitteldeutschen Rundfunk übertragen, in voller Länge wurde das Werk am 28.12.2006 ausgestrahlt.
2007 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für die Ensemble-Komposition „Zorn der Städte“, welche während des Spinnerei-Festivals im Sept. 2007 durch das ensemble leipzig 21 in Leipzig uraufgeführt wurde.
Kram schuf bisher neben musiktheatralischen Werken und Orchesterkompositionen zahlreiche Kammermusik, szenische Kammermusik sowie Liedzyklen, er arbeitet eng zusammen mit zahlreichen Solisten und Ensembles.

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